Als wir von einer kleinen Werkstatt hörten, in der zwei Brüder seit über drei Jahrzehnten ihre Kochutensilien herstellen, wollten wir herausfinden, warum immer mehr Köche heute darüber sprechen.
In einer Branche, die von Massenproduktion und chemischen Beschichtungen dominiert wird, scheint ihr Ansatz fast ungewöhnlich.
Keine riesigen Fabriken.
Keine industrielle Produktion.
Nur eine kleine Werkstatt und zwei Brüder: Paul und Marc.
Paul verbrachte einen Großteil seiner Karriere in Profiküchen, wo Kochgeschirr täglich bei sehr hohen Temperaturen verwendet wird.
Marc hingegen arbeitete als Ingenieur, der sich auf Titanmaterialien spezialisiert hatte und Metalle entwickelte, die extremen Bedingungen standhalten konnten.
Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe bemerkten beide schließlich dasselbe Problem.
Selbst einige teure Pfannen halten nicht sehr lange.
Antihaftbeschichtungen nutzen sich ab.
Oberflächen zerkratzen.
Und manche Pfannen verziehen sich mit der Zeit sogar.
„Nachdem ich ständig meine Pfannen ersetzen musste, fragte ich mich, warum fast nichts wirklich auf Langlebigkeit ausgelegt ist“, sagt Paul.

Paul (links) und Marc (rechts) in ihren jungen Jahren, wie sie ihre ersten Pfannen in ihrer kleinen Werkstatt testen.
Zur KollektionEin Metall, das nur selten für Pfannen verwendet wird
Durch die Kombination von Pauls kulinarischem Wissen und Marcs technischem Know-how begannen die beiden Brüder, verschiedene Materialien zu testen. Monatelang experimentierten sie in ihrer kleinen Werkstatt, fertigten und testeten Prototyp für Prototyp. Ein Metall stach schnell hervor: Titan.
Im Gegensatz zu vielen Materialien, die in modernen Küchenutensilien verwendet werden, benötigt Titan keine anfällige Beschichtung und bleibt auch bei sehr hohen Temperaturen stabil.
In den letzten Jahren haben Bedenken hinsichtlich PFAS in bestimmten Antihaftbeschichtungen viele Verbraucher zusätzlich verunsichert.
Für Paul und Marc war dies lediglich eine Bestätigung ihrer Philosophie: einfache, robuste und zuverlässige Utensilien herzustellen.
Jede Pfanne wird sorgfältig in ihrer Werkstatt hergestellt, fernab von industrieller Produktion.
Keine riesigen Fabriken.
Keine Massenproduktion.
Nur eine kleine Werkstatt und zwei Brüder, die ihre Kochutensilien so herstellen, wie sie es immer getan haben.

Paul und Marc arbeiten in ihrer Werkstatt, in der jede Pfanne sorgfältig gefertigt wird.
Zur KollektionEin stiller Erfolg im Laufe der Jahre
Jahrelang wuchs die Werkstatt von Paul und Marc langsam, fast unbemerkt.
Ihre Pfannen machten die Runde bei Köchen und Kochbegeisterten, die ihre Zuverlässigkeit und Einfachheit schätzten.
Viele Kunden verwendeten dieselbe Pfanne jahrelang, ohne sie jemals ersetzen zu müssen.
Ohne große Werbekampagnen oder industrielle Produktion lief ihre kleine Werkstatt über drei Jahrzehnte lang weiter.
Warum entscheiden sich heute immer mehr Menschen für einen Wechsel?
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach ihren Utensilien stark gestiegen.
Doch gleichzeitig wurde die handwerkliche Herstellung jedes einzelnen Stücks immer anspruchsvoller.
Während der Pandemie, als die Restaurants schlossen und Millionen von Menschen anfingen, zu Hause mehr zu kochen, erhielt die Werkstatt plötzlich viel mehr Anfragen als gewöhnlich.
Gleichzeitig aber:
• wurden die Lieferketten gestört
• stiegen die Materialkosten
• wurde die handwerkliche Produktion schwieriger
Nach über 35 Jahren Erfahrung arbeiten Paul und Marc nun an einer neuen Generation ihrer Kochutensilien.
Vor der Markteinführung haben sie sich jedoch entschlossen, die letzten Stücke ihrer aktuellen Kollektion direkt an die Öffentlichkeit zu verkaufen.
Da ihre Werkstatt bewusst klein gehalten wird, ist die Anzahl der verfügbaren Stücke begrenzt.
Eine Gelegenheit vor der Ankunft der neuen Kollektion
Geschichten wie die von Paul und Marc werden selten.
In einer Branche, die von schneller Produktion und chemischen Beschichtungen dominiert wird, haben die beiden Brüder stets einen anderen Ansatz gewählt: einfache, solide und langlebige Utensilien herzustellen.
Sie wollen ihre Werkstatt nicht in eine Großproduktion umwandeln.
Im Gegenteil, sie ziehen es vor, ihrer handwerklichen Methode treu zu bleiben und in Ruhe die nächste Generation ihrer Utensilien vorzubereiten.
Zuvor waren die letzten Stücke ihrer aktuellen Kollektion direkt in ihrer Werkstatt erhältlich.
Sobald diese Stücke verkauft sind, wird sich die Werkstatt voll und ganz auf die neue Generation ihrer Utensilien konzentrieren.


































